Tag: Geschichte

Das chinesische Metallgeld und das Cash

Wer sich mit der chinesischen Währungsgeschichte befasst, muss sich von den Vorstellungen lösen, die lange Zeit für unsere Währung typisch waren.

Der Verbraucherpreisindex

Die Begriffe Kaufkraft und Inflation werden zwar in der Presse, im Radio und im Fernsehen sehr häufig verwendet, doch ändert dies nichts an ihrer Komplexität. Der Raum 14 des Museums der Nationalbank ist daher der didaktischen Erläuterung dieser Themen gewidmet. So setzt die Tabelle der Preisentwicklung auf ihre Weise das System fort, das bei der Anwendung des Verbraucherpreisindex zum Tragen kommt.

Tee: Getränk und Zahlungsmittel

In unserer Gesellschaft sind finanzielle Transaktionen standardisiert. Güter und Dienste werden mit Münzen oder Geldscheinen, bargeldlos oder elektronisch bezahlt. Aber das war nicht immer so. Bis dahin war es ein weiter Weg.

Theresienstadt: Banknoten als Blendwerk

Am Ende des Zweiten Weltkriegs befreien die Alliierten nach und nach alle Konzentrationslager. Die Freude über das Ende des Krieges ist zwar groß, aber es kommt auch das ganze Ausmaß der Katastrophe zum Vorschein, wie zum Beispiel der Völkermord an den Juden.

Die erste Flandernschlacht auf einem 1000-Franc-Schein

Belgische Banknoten waren seit jeher Botschafter der Nation. Anfangs waren sie mit nationalen Allegorien geschmückt, die später durch Mitglieder der Königsfamilie ersetzt wurden. Doch erst in jüngerer Zeit wurden auch Persönlichkeiten aus der belgischen Geschichte oder Kultur abgebildet, was den neuen Banknoten einen größeren künstlerischen Spielraum verlieh.

Tag des Kulturerbe 2009

Führung: Geld macht Freunde!? Wahre Freundschaft ist etwas ganz kostbares und … es hat nichts mit Geld zutun. Märchen und Volkserzählungen erläutern die Gedanke von Epikur: Von allen Geschenken die uns das Schicksal gewährt, gibt es kein größeres Gut als die Freundschaft, keinen größeren Reichtum, keine größere Freude. Diese Gedanken zusammen mit Erwägunge über Geld und Freundschaft wurden angeschnitten während die Führung: Geld macht Freunde!?

Der Mythos von El Dorado

Die Entdeckung der Kulturen der Neuen Welt durch die europäischen Eroberer am Ende des 15. Jahrhunderts ging weit über ihre geografische und wirtschaftliche Bedeutung hinaus. Sie entfachte auch die schlummernden mittelalterlichen Mythen und Legenden vom Jungbrunnen und vom Garten Eden.

Die athenische Drachme, eine lange Tradition … von der antiken Münze bis zum Euro

Mit der Abbildung der Eule und des Ölzweigs auf der nationalen Seite der Euromünze bringen die Griechen ihre reiche Geschichte zur Geltung. Damit verweisen sie nicht nur auf die historische Bedeutung des Stadtstaates Athen, sondern erinnern uns auch daran, dass die ersten europäischen Münzen in Griechenland geprägt wurden.

Der Vierlander, ein Vorläufer des Euro. Die Anfänge einer Währungsunion

Seit der Erfindung des Geldes haben viele Regionen, Städte, Länder und Völker ihre eigenen Zahlungsmittel eingesetzt. Hierdurch ist eine enorme Vielfalt an Währungen entstanden. Der Euro, der heute in immer mehr Ländern als Zahlungsmittel verwendet wird, ist das Ergebnis eines langwierigen Prozesses, der zur europäischen Währungsunion führte. Der Vierlander (= vier Länder), eine Silbermünze aus dem 15. Jahrhundert, die wir diesen Monat vorstellen, gehört zu den frühen Wegbereitern der Währungsunion.

Der Wechseltisch

Manch einer wird sich fragen, warum mitten im größten Ausstellungsraum des Museums der Belgischen Nationalbank, in dem die Geschichte des Geldes erzählt wird, ein Holztisch steht. Die Antwort ist recht einfach: Dieser Tisch gehörte einem Geldwechsler, der nicht nur Geld wechselte (wie die Berufsbezeichnung schon andeutet), sondern auch als Bankier tätig war. Im späten Mittelalter hielten die ersten Geldwechsler Einzug in die niederländischen Städte. Betrachtet man die ungeheure Vielfalt der sich zu jener Zeit im Umlauf befindlichen Währungen, wird einem sofort klar, welch wichtige Rolle Geldwechsler im mittelalterlichen Wirtschaftsleben spielten.