Tag: Warengeld

Tee: Getränk und Zahlungsmittel

In unserer Gesellschaft sind finanzielle Transaktionen standardisiert. Güter und Dienste werden mit Münzen oder Geldscheinen, bargeldlos oder elektronisch bezahlt. Aber das war nicht immer so. Bis dahin war es ein weiter Weg.

Salz, das weisse Gold?

Heute verwenden wir Salz zum Würzen unserer Speisen, wie beispielsweise Pommes Frites. Aber wussten Sie, dass Salz in der Vergangenheit einen sehr viel größeren Nutzen hatte als heute? Und dass es als gängiges Zahlungsmittel verwendet wurde?

Die Kupferplatten, ein außergewöhnliches Zahlungsmittel!

Diese Kupferplatten stammen von der Nordwestküste der Vereinigten Staaten und Kanadas. Sie wurden von fünf Indianerstämmen verwendet: von den Haida, den Tlinglit, den Timishian, den Kwakiutl und den Bella Colla.

Der Yap-Stein

Es mag zwar seltsam anmuten, aber der Stein, den Sie hier sehen, ist heute noch ein völlig gebräuchliches Zahlungsmittel auf der Insel Yap, irgendwo in Mikronesien, mitten im Pazifischen Ozean. Die Touristen, die auf die Insel kommen, staunen immer, wenn sie sehen, dass die Insulaner ihr „Geld“ auf der Straße herumliegen lassen. Zumal es sich nicht gerade um Kleingeld handelt! Die größten Exemplare haben einen Durchmesser von vier Metern und können bis zu 15 Tonnen wiegen. Aber woher stammt dieses merkwürdige Geld?

Die Kaurimuschel, eine besondere Währung

Wenn man von der Kaurimuschel redet, denkt man nicht unbedingt sofort an das Museum der Belgischen Nationalbank. Und dennoch besitzt das Museum neben seiner beachtlichen Münz- und Banknotensammlung auch eine breite Palette von Warengeld, bei der die Kaurimuscheln einen breiten Platz einnehmen. Schon vor unserem Zeitalter dienten diese Muscheln als Zahlungs­mittel, und ihr Besitz war […]

Das Zappozap: Eine dekorative Axt als Zahlungsmittel

1887, nur zwei Jahre nach dem Erwerb des Kongos, unterzeichnete Leopold II. ein Dekret, um das Währungssystem vor Ort zu organisieren. Er führte den belgischen Franc als Währungseinheit ein. Die Kongolesen zeigten sich jedoch gegenüber diesem neuen Geld widerwillig, was auch das langsame Tempo erklärt, mit dem die Akzeptanz der Währung einher ging.

Opfergaben an die Erdgötter

Im 19. und 20. Jahrhundert entdeckte man in Mitteleuropa – Deutschland (Bayern sowie Elb- und Oderregion), Polen (Schlesien) und Österreich (Region Salzburg) – eine ganze Reihe von Ringen und flachen Barren aus Kupfer. Die sowohl zum Tauschen als auch als Opfergabe gedachten Gegenstände sind viertausend Jahre alt. Mit diesen außergewöhnlichen Entdeckungen wird nicht nur die wachsende Bedeutung von Metall in dieser Zeit illustriert: die Objekte stehen auch und vor allem für den Übergang von der Stein- zur Bronzezeit in Europa.