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Die Compagnie des Bronzes und die Beleuchtung im Palais der Nationalbank

Am 5. Mai 1850 unterzeichnete König Leopold I das Gesetz über die Nationalbank. In seiner Anfangszeit war das Institut in der Rue Royale in Brüssel angesiedelt, doch 1859 beschloss die Bank, ihren Geschäftssitz in die Rue du Bois Sauvage, nördlich der Stiftskirche Saints-Michel-et-Gudule, zu verlegen und dort ein ganz neues Gebäude zu errichten.

Die Römischen Verträge

„Der 25. März 1957 wird als eines der wichtigsten Daten in die Geschichte Europas eingehen …“
Das sagte Paul-Henri Spaak bei der Unterzeichnung der Römischen Verträge durch die ersten sechs Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft (Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, die Niederlande und Luxemburg). Diese Verträge waren ein wichtiger Schritt zur europäischen Einheit.

Papiergeld, eine chinesische Erfindung?

Erst Papier, dann Papiergeld. Das ist völlig logisch. Es ist kaum überraschend, dass die ersten Noten oder besser das erste Papiergeld in China aufkamen. Nachdem die Erfindung des Papiers und des Drucks auf sein Konto ging, war es diesem Land geradezu vorherbestimmt, das erste Papiergeld einzuführen.

Salz, das weisse Gold?

Heute verwenden wir Salz zum Würzen unserer Speisen, wie beispielsweise Pommes Frites. Aber wussten Sie, dass Salz in der Vergangenheit einen sehr viel größeren Nutzen hatte als heute? Und dass es als gängiges Zahlungsmittel verwendet wurde?

Die Kupferplatten, ein außergewöhnliches Zahlungsmittel!

Diese Kupferplatten stammen von der Nordwestküste der Vereinigten Staaten und Kanadas. Sie wurden von fünf Indianerstämmen verwendet: von den Haida, den Tlinglit, den Timishian, den Kwakiutl und den Bella Colla.

Slowenien hat den Euro eingeführt

Slowenien hat am 1. Januar 2007 offiziell den Euro eingeführt. Mit seinen zwei Millionen Einwohnern ist es somit der 13. EU-Mitgliedstaat, der die Einheitswährung hat.

Der Patagon

Vielleicht haben Sie am Neujahrstag zuerst eine Grußkarte mit guten Wünschen für das neue Jahr gelesen und danach ein Rosinenbrot oder ein anderes süßes Neujahrsbrot geschenkt bekommen, das in einigen Teilen Flanderns „zoetekoek”, „krolleman” oder „kramiek” genannt wird. Einige dieser leckeren Backwaren werden mit einer kleinen runden Scheibe aus bemaltem Ton dekoriert. Nicht nur die Festtagsbrote, sondern auch die Scheiben haben verschiedene Namen, wie z. B. „patacon” , „schild” (Schild oder Ecu), „maan” (Mond), „rondelle” (Scheibe) usw.

Der Yap-Stein

Es mag zwar seltsam anmuten, aber der Stein, den Sie hier sehen, ist heute noch ein völlig gebräuchliches Zahlungsmittel auf der Insel Yap, irgendwo in Mikronesien, mitten im Pazifischen Ozean. Die Touristen, die auf die Insel kommen, staunen immer, wenn sie sehen, dass die Insulaner ihr „Geld“ auf der Straße herumliegen lassen. Zumal es sich nicht gerade um Kleingeld handelt! Die größten Exemplare haben einen Durchmesser von vier Metern und können bis zu 15 Tonnen wiegen. Aber woher stammt dieses merkwürdige Geld?

Der Belga

Widmen wir uns einen Moment lang dieser Banknote, die wie ein Kunstwerk aussieht. Als der Symbolist Constant Montald (1862-1944) diese Banknote im Jahr 1929 entwirft, arbeitet er nicht das erste Mal mit der Nationalbank zusammen.

Geldnot?

Jeder hat schon einmal vom Schwarzmarkt gehört, der während der beiden Weltkriege florierte. Aber wissen Sie auch, wie diese Geschäfte vor allem während des Ersten Weltkriegs bezahlt wurden? Am Anfang wurden noch die Banknoten der Belgischen Nationalbank verwendet. Aber dann…