Money money money: die Belgische Nationalbank aus nächster Nähe  Share

Am 11. Mai 2017 haben die Schüler der BIMSEM in Mecheln unser temporäres Museum besucht. Hier der Artikel über die Führung von einem der jungen Schüler:

 

ABBA sang es bereits, Dagobert Duck weiß es und Sie wissen es auch: Alles dreht sich um Geld. Am Donnerstag dem 11. Mai besuchte ich mit meinen Klassenkameraden des sechsten Jahres der Wirtschaftsabteilung die Quelle all unseren Geldes: die Belgische Nationalbank. Gegen Mittag nahmen wir den Zug in Richtung Brüssel, wo uns ein lehrreicher Nachmittag erwartete. Ein Eindruck von diesem Tag:

Als wir in Brüssel ankamen, mussten wir noch ein bisschen vom Bahnhof zur Nationalbank spazieren. Dort wurden wir mit offenen Armen und Metalldetektoren empfangen, um zu vermeiden, dass wir mit unserer Schule die Bank ausraubten.

Nach der Kontrolle des Inhalts unserer Taschen, befanden wir uns in einer großen Halle. Auf der linken Seite befanden sich die Schalter, die etwas an die Gringotts Bank aus einem der „Harry Potter“-Filmen erinnerte. Auf der anderen Seite befand sich das temporäre Museum, das temporär genannt wird wegen der – ebenfalls temporären – Arbeiten am Gebäude. Die Nationalbank selbst konnten wir aus Sicherheitsgründen nicht besuchen, das war aber nicht so schlimm, da uns das Museum viel mehr anbot.

Am Beginn des Museums wurden wir in zwei Gruppen unterteilt, jede mit einem Museumsführer und einer Lehrperson. Wir erfuhren während unserer Führung mehr über Handel in der Vergangenheit, über die Inflation und auch wie wir Falschgeld erkennen können. Es war schön unsere Kenntnisse aus den Unterrichten anzuwenden und auf eine spielerische Art mehr über den Wirtschaftsmarkt zu erfahren. Wir wissen jetzt aus welchem Material der Euro und der Dollar gemacht sind und wir sahen sogar einen echten Yap-Stein, selbstverständlich ein Höhepunkt in unserer wirtschaftlichen Karriere. Selten haben wir so viele wertvolle Gegenstände nebeneinander gesehen. Dafür sorgte die große Kollektion von Warengeld, Münzen, Banknoten und Pfennige, die schon seit 1950 ausgebaut wird, noch vor der Eröffnung des Museums.

nouveau musée 026 25 avril 2014

Nach der Führung konnten wir, auf die Technopolis-Art, Geldscheinchen drucken lassen mit einem Foto von uns selber drauf – gib es schon zu, du bist eifersüchtig -, um dann müde aber glücklich nach Mecheln zurückzukehren.

Die Führung war sehr lehrreich und ist es sicher wert, in den nächsten Jahren wiederholt zu werden, da es das erste Mal war, das wir die Nationalbank mit unserer Schule besuchten. Der einzige Minuspunkt war, das wir kein echtes Geld drucken durften, aber wir haben sicher von diesem halben Tag genossen.

 

Ab 2018 heißen wir die BIMSEM Mecheln, sowie alle anderen Schulen, herzlich in unserem neuen Museum willkommen, und zwar an einer neuen Adresse: rue Montagne aux Herbes potagères/ Warmoesberg 57, 1000 Brüssel.