Tag: Afrika

Leopold II: eine Währung für den Kongo-Freistaat?

Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Kongo, ein Gebiet 80 Mal so groß wie Belgien, persönlicher Besitz des Königs Leopold II von Belgien. Nach der Berliner „Kongo-Konferenz“ wurde Leopold international als Souverän des Kongo-Freistaats anerkannt. Das bedeutete, dass er der absolute Alleinherrscher dieses Freistaats wurde, denn die Souveränität lag voll und ganz in der Person des Königs.

Die Katanga-Kreuze

In Juni 2010 beging die Demokratische Republik Kongo ihren Unabhängigkeitstag. Aus diesem Anlass beschäftigen wir uns mit einem besonderen Gegenstand aus einer der südlichen Provinzen der Demokratischen Republik Kongo, dem sogenannten Katanga-Kreuz.

Kunst und Geld

Wie viele andere Unternehmen und Zentralbanken unterstützt auch die Belgische Nationalbank zeitgenössische Künstler. Die meisten erworbenen Kunstwerke sind in den Räumen ausgestellt, zu denen das Publikum keinen Zutritt hat. Von Zeit zu Zeit wird ein Werk in einem öffentlichen Gebäude gezeigt.

Salz, das weisse Gold?

Heute verwenden wir Salz zum Würzen unserer Speisen, wie beispielsweise Pommes Frites. Aber wussten Sie, dass Salz in der Vergangenheit einen sehr viel größeren Nutzen hatte als heute? Und dass es als gängiges Zahlungsmittel verwendet wurde?

Die Kaurimuschel, eine besondere Währung

Wenn man von der Kaurimuschel redet, denkt man nicht unbedingt sofort an das Museum der Belgischen Nationalbank. Und dennoch besitzt das Museum neben seiner beachtlichen Münz- und Banknotensammlung auch eine breite Palette von Warengeld, bei der die Kaurimuscheln einen breiten Platz einnehmen. Schon vor unserem Zeitalter dienten diese Muscheln als Zahlungs­mittel, und ihr Besitz war [...]

Das Zappozap: Eine dekorative Axt als Zahlungsmittel

1887, nur zwei Jahre nach dem Erwerb des Kongos, unterzeichnete Leopold II. ein Dekret, um das Währungssystem vor Ort zu organisieren. Er führte den belgischen Franc als Währungseinheit ein. Die Kongolesen zeigten sich jedoch gegenüber diesem neuen Geld widerwillig, was auch das langsame Tempo erklärt, mit dem die Akzeptanz der Währung einher ging.