Am 16. April 1998 wurde die 500 Franken Banknote des Typs “René Magritte” als letzter Schein einer Serie, die vor etwa 147 Jahren begann, herausgegeben. Dieser Tag, der 100ste Geburtstag von Magritte, wurde vom “Museum der schönen Künste” in Brüssel zum Anlass genommen, eine Ausstellung des belgischen surrealistischen Künstlers mit nicht weniger als 335 seiner Werke auszustellen.
Mit der Abbildung der Eule und des Ölzweigs auf der nationalen Seite der Euromünze bringen die Griechen ihre reiche Geschichte zur Geltung. Damit verweisen sie nicht nur auf die historische Bedeutung des Stadtstaates Athen, sondern erinnern uns auch daran, dass die ersten europäischen Münzen in Griechenland geprägt wurden.
In Historikerkreisen herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass Julius Cäsar ein großer Staatsmann war. Er war außerdem der erste Römer, der sich selbst auf einer seiner Münzen darstellen ließ. Und auch zwei Jahrtausende später ist sein Name in aller Munde und beflügelt die Phantasie. Wer war dieser berühmte Herrscher?
Im Jahr 1830 war Belgien das industrialisierteste Land des Kontinent. Von 1830 bis 1848 finanzier-ten einige wenige Banken die industrielle Revolution in Belgien. Jede von ihnen verfügte über das Emissionsrecht, d. h. über das Recht, Banknoten auszugeben.
Im Jahr 1830 erlangte Belgien seine Unabhängigkeit. Die Geschichte des belgischen Franken, der 1999 durch den Euro ersetzt wurde, reicht bis in das Jahr 1832 zurück, in dem seine Merkmale gesetzlich geregelt wurden. Die ersten „belgischen“ Münzen wurden einige Jahre früher, nämlich 1790, geschlagen.
Frans Franken II (Antwerpen, 1581-1642), ein sehr talentierter flämischer Maler, Sohn von Frans I. und Vater von Frans III., soll ein bekanntes Atelier in Antwerpen geleitet haben. Er ist das berühmteste und produktivste Mitglied der Franken-Dynastie.
Manch einer wird sich fragen, warum mitten im größten Ausstellungsraum des Museums der Belgischen Nationalbank, in dem die Geschichte des Geldes erzählt wird, ein Holztisch steht. Die Antwort ist recht einfach: Dieser Tisch gehörte einem Geldwechsler, der nicht nur Geld wechselte (wie die Berufsbezeichnung schon andeutet), sondern auch als Bankier tätig war. Im späten Mittelalter hielten die ersten Geldwechsler Einzug in die niederländischen Städte. Betrachtet man die ungeheure Vielfalt der sich zu jener Zeit im Umlauf befindlichen Währungen, wird einem sofort klar, welch wichtige Rolle Geldwechsler im mittelalterlichen Wirtschaftsleben spielten.
Da jede berühmte Persönlichkeit eine bestimmte Nationalität besitzt, sind die Kopfbildnisse seit der Euro-Einführung von den Banknoten verschwunden. Sie wurden durch Gebäude ersetzt, die für die verschiedenen europäischen Baustile der letzten Jahrhunderte stehen. Im vergangenen Jahrhundert hat sich die Darstellung von Portraits immer mehr zum Hauptmotiv der belgischen Banknoten entwickelt.
Erst Papier, dann Papiergeld. Das ist völlig logisch. Es ist kaum überraschend, dass die ersten Noten oder besser das erste Papiergeld in China aufkamen. Nachdem die Erfindung des Papiers und des Drucks auf sein Konto ging, war es diesem Land geradezu vorherbestimmt, das erste Papiergeld einzuführen.
Heute verwenden wir Salz zum Würzen unserer Speisen, wie beispielsweise Pommes Frites. Aber wussten Sie, dass Salz in der Vergangenheit einen sehr viel größeren Nutzen hatte als heute? Und dass es als gängiges Zahlungsmittel verwendet wurde?