Tag: Sammlungen

Belgisches Notgeld des Ersten Weltkrieges : Fortsetzung

2013 hat das Museum seine vollständige Sammlung belgischer Notgeldscheinen und Münzen aus dem Ersten Weltkrieg online gesetzt. Die Sammlung wurde neulich aufgefüllt mit einigen Neuerwerbungen aus Ghent, Sint-Jans-Molenbeek und Zingem.

Ich und Du und Müllers Kuh!

Mitten zwischen den in Raum 5 der Sonderausstellung der Belgischen Nationalbank ausgestellten Münzen und Banknoten hat sich eine Kuh niedergelassen. Aber warum haben wir uns dafür entschieden, diesem Tier einen Platz in unserem Museum einzuräumen?

Vom Speicher ins Museum oder die Aufwertung unserer Sammlungen

Nach der Verlegung des Museums in die De Berlaimontlaan wurde der Beschluss gefasst, einige Sammlermünzen, die sich am besten in die neue Museumslandschaft einfügen oder ganz einfach noch nicht öffentlich ausgestellt worden waren, aufzuwerten.

Alexander der Große – halb Mensch, halb Gott

(English) According to historian N.G.L. Hammond, no individual changed the history of civilisation more than Alexander the Great. Yet, Alexander as a person is still a topic of discussion: was he a military genius or rather a murderous conqueror? High time, therefore, to put this deified general and his coins ‘in the spotlight’.

Eine Pelz-Geschichte

Das Museum in der Rue du Bois Sauvage ist geschlossen, aber die Vorbereitungsarbeiten für das neue Museum in der Berlaimontlaan gehen gut voran. Dort wird übrigens ein außergewöhnliches Zahlungsmittel seinen Platz finden: das Biberfell. Bevor es soweit ist, dass die neue Einrichtung ihre Pforten öffnet, sollten Sie sich die Januar-Ausgabe von „Unter der Lupe“ (Sous la loupe), die diesem Nagetier gewidmet ist, nicht entgehen lassen.

Wenn Milda nach Europa kommt

Im Jahr 2014 wird es im Euroraum viele wichtige Zahlen geben. Erstens benutzen wir ab dem 1. Januar seit fünfzehn Jahren den Euro als Rechnungseinheit und seit zwölf Jahren – eine ganz wichtige Zahl, denn es handelt sich um die Anzahl der Sterne auf der europäischen Flagge – als Bargeld. Eine weitere bedeutsame Zahl ist die 18. Warum? Weil das Eurogebiet dann ein neues Mitglied haben wird, nämlich Lettland.

Muscheliges und Kuscheliges in der Warengeld-Sammlung

Das Museum der Belgischen Nationalbank kam kürzlich in den Besitz einer neuen Reihe von Objekten, die man als Warengeld bezeichnen kann. Muschelgeld aus Papua-Neuguinea, Messergeld aus China, Radgeld aus Europa, allesamt Relikte aus einer entfernten Vergangenheit, in denen weder Banknoten noch Münzen verbreitet waren.

(English) Emergency money

Leider ist der Eintrag nur auf Amerikanisches Englisch, Niederländisch und Französisch verfügbar.

Vom Aes rude zum Aes grave

Die italienische Halbinsel spielte im 1. Jahrtausend vor Jesus Christus eine Schlüsselrolle in der Geschichte des Mittelmeerraums. Die etruskischen Städte entwickelten bereits im 8. Jh. v. Chr. eine rege Handelstätigkeit, die sie über einen langen Zeitraum zu einem unumgänglichen Partner für Karthago und Griechenland machen sollte. Erstaunlich ist jedoch, dass Etrusker wie Römer trotz der wichtigen Rolle, die sie spielten, erst sehr spät eine eigene Währung prägen ließen.

Tere Euro!

Mit einem herzlichen „Tere Euro!“ oder „Hallo Euro“ begrüßte Estland am 1. Januar 2011 die europäische Einheitswährung. Hiermit wird Estland das siebzehnte Land der Eurozone. Estland ist der erste baltische Staat, der die Maastricht-Normen erfüllt.