Tag: Geldscheine

Das Vaterland und seine Darstellungen

Im Jahr 1869, beinahe zwanzig Jahre nach der Gründung der Belgischen Nationalbank, wurden die ersten Banknoten mit großen Abbildungen gedruckt. Angesichts ihrer Erkennbarkeit unter der Bevölkerung und der präzisen Ausarbeitung durch die Zeichner entwickelten sich die Illustrationen schnell zu einem grundlegenden Faktor bei der Bekämpfung von Geldfälschung. Die Ikonografie erfüllte jedoch auch eine symbolische Funktion und schuf ein nationales Identitätsgefühl. Die Allegorien und Darstellungen auf den Banknoten verwiesen vor allem auf die Ambitionen und Erfolge Belgiens als Nationalstaat. Wie hat die Belgische Nationalbank das Vaterland im Laufe der Geschichte auf den Franken-Banknoten dargestellt? Sie erfahren es nachfolgend in dieser Ausgabe von ‘Unter der Lupe’.

Ein neues Buch über die Euro-Banknoten

Am 25. November 2015 heißt das Eurogebiet nach dem 5- und 10-Euro-Schein nun auch den 20-Euro-Schein der Europaserie willkommen. Eine gute Gelegenheit, um sich einmal mit der jüngeren Entstehungsgeschichte der Euro-Banknoten zu beschäftigen. In The First Euros: the Creation and Issue of the First Euro Banknotes and the Road to the Europa Series, der neuesten Anschaffung unserer Museumsbibliothek, beschreibt der Finne Antti Heinonen anhand eigener Erfahrungen die Entstehung und Entwicklung der ersten Banknotenserie sowie den Prozess hin zur zweiten Serie.

Geld, das in Rauch aufgeht

Seit seiner Entdeckung 1492 durch Christoph Kolumbus ist Tabak ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Und während seine gesundheitsschädlichen Folgen heute allgemein bekannt sind, galt er ursprünglich als Arzneimittel, bevor er zum Symbol für Freiheit und einen Lebensstil wurde, der unter anderem durch den berühmten Cowboy aus der Marlboro-Werbung verkörpert wird. Was viele hingegen nicht wissen, ist, dass Tabak seinerzeit auch ein Zahlungsmittel war…

Geld macht nicht glücklich

In einer Vitrine in Saal 3 des Temporären Museums der Belgischen Nationalbank findet man ein kleines Gemälde, auf dem ein musizierendes Skelett einem reichen Privatier einen Schreck einjagt. Nur ein paar Schritte weiter ist ein Notschein mit ein paar tanzenden Skeletten darauf zu sehen. Warum entscheid man sich, solche makabren Szenen auf Geldscheinen abzubilden, und was ist der Zusammenhang zwischen dem Gemälde und dem Geld? In diesem Thema des Monats finden Sie es heraus.

Pointillismus im Digitalzeitalter: das Fotomosaik von Robert Silvers

Besucher des temporären Museums haben es sicherlich bereits gesehen: eine riesige 500 Euro-Banknote, die seit einigen Monaten dort ausgestellt wird. Der beeindruckende Geldschein ist 1,2 Meter hoch und 2,3 Meter breit. Tritt man näher, stellt man fest, dass sich der Schein aus vielen tausend kleinen Geldscheinen zusammensetzt. Das Werk mit dem Titel 500 euro fällt unter die Gattung der Fotomosaiken.

Zeichne mir eine Banknote

Der Zeichnung wird derzeit ein besonderer Stellenwert auf unseren Geldscheinen eingeräumt. Doch wer steckt hinter der Gestaltung von Banknoten? Nach welchen Kriterien werden die Künstler oder Grafiker ausgewählt und worin besteht ihre Arbeit? Gehen Sie mit der neuen Ausgabe von „Unter der Lupe“ auf Entdeckungsreise, um Antworten auf diese Fragen zu erhalten…

Die unsichtbaren Frauen: Über die Darstellung der Frau auf den belgischen Banknoten

Wer an den belgischen Franken denkt, erinnert sich wahrscheinlich an eine Banknote mit einem Porträt von Magritte oder Mercator. Diese Persönlichkeiten der belgischen Geschichte dienten ihrem Land Belgien als Botschafter. Was die Frauen betrifft, so fanden sie nie Berücksichtigung, wenn es darum ging, ihnen einen Platz auf den belgischen Banknoten zu gewähren.

(English) (Nederlands) Tentoonstellingstip: ‘Grenzeloos’: munten en biljetten uit de collectie van de abdij van Tongerlo

(English) (Nederlands) Vanaf 1 mei vindt in het da Vincimuseum van de abdij van Tongerlo een numismatische tentoonstelling plaats.

Der neue 10-€-Schein!

Um die Aufmerksamkeit der Menschen auf die Sicherheitsmerkmale des neuen10-€- Scheins zu lenken, veranstaltet die Europäische Zentralbank einen Online-Wettbewerb.

Fürstenporträts in unserem Portemonnaie

Fürsten sind die Einzigen, denen die Ehre zuteilwird, zu Lebzeiten auf einer Münze oder einem Geldschein abgebildet zu werden. Es ist also höchste Zeit, uns das Fürstenporträt in dieser Ausgabe des „In de kijker“ etwas näher anzusehen.