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	<title>Museum of the National Bank of Belgium</title>
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	<description>Explore the history of money and economy through the collection of the Museum of the National Bank of Belgium</description>
	<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:08:50 +0000</pubDate>
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		<title>Das belgische Gold in den Händen von Ausländern</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 08:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Viv</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Object of the month]]></category>

		<category><![CDATA[Gold]]></category>

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In der zweiten Hälfte der dreißiger Jahre nahm die Kriegsgefahr ständig zu. Hitler kam 1933 an die Macht, was auf internationaler Ebene zu Spannungen führte. Belgien spürte, dass es höchste Zeit war, seine Goldreserven und andere Valoren zu evakuieren.
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2820" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="aligncenter size-full wp-image-3110" title="The ship A4" src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2010/03/sous-la-loupe-03-2010-bateau-nl13.jpg" alt="The ship A4" width="491" height="368" /><p class="wp-caption-text">The ship A4</p></div>
<p><strong>In der zweiten Hälfte der dreißiger Jahre nahm die Kriegsgefahr ständig zu. Hitler kam 1933 an die Macht, was auf internationaler Ebene zu Spannungen führte. Belgien spürte, dass es höchste Zeit war, seine Goldreserven und andere Valoren zu evakuieren. Das Modell im Raum 3 des Museums zeigt das Schiff A4, das im Mai 1940 die Wertbestände der einzelnen Zweigstellen der BNB nach England trans¬portierte. Die belgischen Goldreserven wurden ebenfalls ins Ausland in Sicherheit gebracht. Der Goldtransport war schwieriger als gedacht, und das belgische Gold durchlebte eine wahre Odyssee.</strong></p>
<p>Am Vorabend des Zweiten Weltkriegs besaß Belgien rund 600 Tonnen Gold, von denen 200 Tonnen nach England und weitere 200 Tonnen in die Vereinigten Staaten und nach Kanada verbracht wurden. Die restlichen 200 Tonnen blieben in Belgien, um der gesetzlichen Umtauschgarantie der Banknoten zu genügen. Ende 1939/An¬fang 1940 erhöhten sich die internationalen Spannungen, und der damalige Finanzminister Camille Gutt beschloss, das letzte Drittel der belgischen Goldreserven der Banque de France anzuvertrauen. 198 Tonnen wurden in 4944 Kisten verteilt und vom Hafen Ostende nach Bordeaux und Libourne verschifft, wo das Gold in den Kellergewölben der Banque de France aufbewahrt werden sollte. Bei der deutschen Invasion am 10. Mai 1940 befand sich nur noch eine geringe Menge Gold in den Tresoren der Belgischen Nationalbank.</p>
<div id="attachment_2820" class="wp-caption aligncenter" style="width: 503px"><img class="aligncenter size-full wp-image-3108" title="De odyssee van het Belgische goud" src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2010/03/sous-la-loupe-03-2010-bateau-nl22.jpg" alt="De odyssee van het Belgische goud" width="493" height="546" /><p class="wp-caption-text">De odyssee van het Belgische goud</p></div>
<p>Die deutschen Truppen kamen auf französischem Gebiet schneller voran als gedacht. Anfang Juni 1940 informierte die Banque de France die französische Admiralität über das Vorhandensein des belgischen Golds, das so schnell wie möglich über den Atlantik verschifft werden sollte. Die Marine transportierte das Gold zum nächstgelegenen Kriegshafen Lorient, wo die Kisten auf den Hilfskreuzer Victor – Schoelcher verladen wurden. Das Schiff hätte das Gold ursprünglich in die Vereinigten Staaten bringen sollen, aber es erreichte nie sein Ziel. Am 28. Juni 1940 legte das Schiff im Hafen von Dakar in den französischen Kolonien an. Das Gold wurde 65 km weiter zur Militärbasis Thiès transportiert. Dieses Gebiet war jedoch viel zu weit vom Meer entfernt, und so war die Furcht vor Invasionen sehr groß. Aus diesem Grund fassten die französischen Kolonialbehörden den Entschluss, das Gold weiter ins Landesinnere zu bringen. Sie transportierten es daher nach Kayès, mitten in der Wüste Sahara, 500 km von Dakar entfernt.</p>
<p>Der Belgischen Nationalbank war es jedoch nicht recht, dass Frankreich gegen ihren Willen das belgische Gold nach Kayès und nicht (wie gewünscht) in die Vereinigten Staaten gebracht hatte. Hubert Ansiaux, der die Geschäfte der Nationalbank von London aus führte, setzte die französische Zentralbank in Verzug. Dies zeigte jedoch nicht sofort Wirkung. Im Gegenteil, Frankreich und Deutschland gelang es Ende 1940, eine Einigung bei den Verhandlungen über einen Waffenstillstand zu erzielen. Frankreich übergab der deutschen Reichsbank das belgische Gold als „Sühneopfer“. Unter dem Druck des französischen Premierministers Pierre Laval, der sich eine deutsche Gegenleistung (die Freilassung der französischen Kriegs¬gefangenen) erhoffte, stimmte die Banque de France widerwillig dem Goldtransfer zu.</p>
<div id="attachment_2820" class="wp-caption aligncenter" style="width: 501px"><img class="aligncenter size-full wp-image-3109" title="The ship A4" src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2010/03/sous-la-loupe-03-2010-bateau-nl32.jpg" alt="The ship A4" width="491" height="189" /><p class="wp-caption-text">The ship A4</p></div>
<p>Das Gold wurde von Zentralafrika nach Algerien und von dort aus nach Marseille verbracht. Die Reichsbank transportierte anschließend das Gold per Zug nach Berlin, wo sie es in ihren Kellergewölben lagerte. Der Goldtransport verlief nicht reibungslos und konnte erst im Mai 1942 vollendet werden. Es ist klar, dass die Franzosen nur halbherzig mitarbeiteten. Nachdem das Gold in den Kellergewölben der Reichsbank gelagert worden war, wurde es vom Beauftragten des deutschen Vierjahresplans, Hermann Göring, beschlagnahmt. Sämtliche Goldbarren wurden anschließend in der Preußischen Staatsmünze eingeschmolzen. Um jeglichen Verdacht über die Herkunft des Goldes zu zerstreuen, stempelten die Nazis es mit den Jahreszahlen 1936 und 1937.<br />
Unterdessen gab Belgien die Hoffnung nicht auf, und der Regent Georges Theunis strengte am 5. Februar 1941 in New York einen Prozess gegen die Banque de France an, um einen Teil des französischen Golds zu bekommen. Es war der Anfang eines lange währenden Prozesses, bei dem im April 1943 schließlich die Plädoyers gehalten wurden. Das Gericht vertagte jedoch die Urteilsverkündung, da Frankreich durch den Krieg keine Zeugen laden oder Unterlagen vorlegen konnte. Schließlich wurde im Oktober 1944 eine Einigung erzielt, und die Banque de France erklärt sich bereit, die Belgische Nationalbank vollständig zu entschädigen. Das Verfahren wurde daraufhin eingestellt.</p>
<p><em>Leen Bultinck</em><br />
Museumsführerin</p>
<p>Bildunterschriften</p>
<p>E. Buyst, I. Maes, e.a., The Bank, the franc and the euro. A history of the National Bank of Belgium, Lannoo, Tielt, 2005, pp. 146-147</p>
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		<title>(English) (Nederlands) Jaarverslag 2009: de PowerPoint-presentatie staat online</title>
		<link>http://www.nbbmuseum.be/de/2010/02/slidesreport2009.htm</link>
		<comments>http://www.nbbmuseum.be/de/2010/02/slidesreport2009.htm#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 13:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deneefl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Jahresbericht]]></category>

		<category><![CDATA[Belgische Nationalbank]]></category>

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		<description><![CDATA[(English) (Nederlands) Op 24 februari stelde gouverneur Quaden het Verslag 2009 over de economische en financiële ontwikkeling voor aan de leerkrachten economie uit de beide landsgedeelten. De slides die daarbij werden gebruikt, kunnen nu worden gedownload.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist der Eintrag nur auf <a href="http://www.nbbmuseum.be/fr/feed">Français</a> und <a href="http://www.nbbmuseum.be/nl/feed">Nederlands</a> verfügbar.</p>
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		<title>Allesamt Milliardäre?!</title>
		<link>http://www.nbbmuseum.be/de/2010/02/hyperinflation.htm</link>
		<comments>http://www.nbbmuseum.be/de/2010/02/hyperinflation.htm#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 07:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deneefl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Object of the month]]></category>

		<category><![CDATA[Geldscheine]]></category>

		<category><![CDATA[Inflation]]></category>

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		<description><![CDATA[





Im Museum der belgischen Nationalbank sind einige Inflationsbanknoten zu besichtigen. Besonders sticht der Geldschein über Fünfhundertmilliarden Dinar hervor und der über eine Trillion ungarische Pengö (1.000.000.000.000.000.000 Pengö!).
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Museum der belgischen Nationalbank sind einige Inflationsbanknoten zu besichtigen. Besonders sticht der Geldschein über Fünfhundertmilliarden Dinar hervor und der über eine Trillion ungarische Pengö (1.000.000.000.000.000.000&nbsp;Pengö!).</strong></p>
<p>Vielleicht träumen ja viele, ein solchen Geldschein in ihrer Brieftasche zu haben oder besser auf ihrem Bankkonto. Aber in Wirklichkeit stellen diese Geldscheine nur einen sehr geringen Wert dar. Im November 1923 musste man beispielsweise in Deutschland 140&nbsp;Milliarden&nbsp;Mark für ein Brot hinlegen. Im Januar&nbsp;2009 wurde in Simbabwe eine Banknote über Hunderttrillionen simbabwische Dollar eingeführt, die auf dem Schwarzmarkt gerade mal einen Wert von knapp 230&nbsp;Euro hatte. Obwohl in beiden Ländern beinahe jedermann „Millionär“ oder „Milliardär“ war, herrschte enorme Arbeitslosigkeit und Armut. Im Juni&nbsp;2009 hatten beispielsweise 95% der Simbabwer keinen offiziellen Job.</p>
<div id="attachment_2994" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-2994" title="Zehnbillionen zimbabwische Dollar" src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2010/01/inflatie11.jpg" alt="Zehnbillionen zimbabwische Dollar" width="250" height="167" /><p class="wp-caption-text">Zehnbillionen zimbabwische Dollar</p></div>
<p>Um zu verstehen, was hier vor sich geht, müssen wir uns kurz mit dem Begriff Inflation und vor allem mit der Hyperinflation oder galoppierenden Inflation beschäftigen. Die Inflation bezeichnet, wie schnell das durchschnittliche Preisniveau in einer Volkswirtschaft steigt. Eine niedrige Inflation bedeutet, dass die Preise langsam steigen, eine hohe Inflation, dass sie schnell steigen. Wenn die Preise schneller steigen als die Löhne, sinkt die Kaufkraft. Daher bedeutet Inflation auch Geldentwertung. Steigende Preise können verschiedene Ursachen haben, z.&nbsp;B. teurere Rohstoffe (Kosteninflation), eine Nachfrage, die das Angebot übersteigt (Nachfrageinflation) oder eine zu große Geldmenge. An sich sind steigende Preise nicht unbedingt ein Problem: In der Eurozone wird sogar ein jährlicher Anstieg der Verbraucherpreise von knapp 2% angestrebt. Eine begrenzte Preissteigerung ist nämlich gut für die Wirtschaft, da sie die Menschen zum Kauf von Waren anregt. Einen Kauf zu verschieben, bedeutet dann immer, dass man denselben Artikel teurer bezahlen wird. Die Preissteigerungen werden erst dann ein Problem, wenn die Steigerungsraten zu groß werden. Das ist gewiss bei einer Hyperinflation der Fall. In einer solchen Situation können die Preise von Monat zu Monat steigen oder sogar von Tag zu Tag. Auf dem Höhepunkt der deutschen Hyperinflation von 1923 stiegen die Preise sogar stündlich. Arbeiter wurden zweimal täglich ausbezahlt, sodass sie mittags schnell einkaufen konnten, bevor sich die Preise am Abend verdoppelt hatten. Der Geldwert war soweit gesunken, dass man mehr bezahlte, um Heizstoff zu kaufen, als wenn man die Geldscheine selbst zum Heizen benutzte.</p>
<div id="attachment_2996" class="wp-caption alignright" style="width: 221px"><img class="size-full wp-image-2996" title="1923 hatte die Deutsche Mark soviel an Wert verloren, dass sie von Kindern als Spielzeug benutzt wurde." src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2010/01/inflatie2.jpg" alt="1923 hatte die Deutsche Mark soviel an Wert verloren, dass sie von Kindern als Spielzeug benutzt wurde." width="211" height="250" /><p class="wp-caption-text">1923 hatte die Deutsche Mark soviel an Wert verloren, dass sie von Kindern als Spielzeug benutzt wurde.</p></div>
<p>Eine hohe Inflation und umso mehr die Hyperinflation bedeuten immer Instabilität. Da nicht vorhersehbar ist, wie weit die Preise steigen werden, können Unternehmen kaum noch langfristig planen und zögern vor größeren Investitionen. Bei einer Hyperinflation können Sparvermögen von einem auf den anderen Tag wertlos werden, was zu großem Unmut führt. Meistens gibt es bei einer Hyperinflation daher einen „Bankrun“, was etwa so viel heißt wie „Ansturm auf die Bank“, bei dem die Leute ihr Erspartes von der Bank holen, um es in ausländischen Währungen oder Immobilien anzulegen. Umso länger die Preissteigerungen anhalten, umso mehr Geldscheine braucht man zum Bezahlen, oder die Beträge auf den Geldscheinen werden höher. Das erschwert den Zahlungsverkehr beträchtlich, für den kleinsten Einkauf braucht ja große Summen Geld. In Simbabwe trug man die Geldscheine daher auch nicht mehr in Brieftaschen, sondern in Rücksäcken bei sich; in Deutschland nahm man sogar Schubkarren!</p>
<div id="attachment_2999" class="wp-caption alignleft" style="width: 194px"><img class="size-full wp-image-2999" title="Ein Straßenfeger fegt nach der Geldsanierung 1946 die wertlos gewordenen ungarischen Pengö zusammen." src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2010/01/inflatie3.jpg" alt="Ein Straßenfeger fegt nach der Geldsanierung 1946 die wertlos gewordenen ungarischen Pengö zusammen." width="184" height="250" /><p class="wp-caption-text">Ein Straßenfeger fegt nach der Geldsanierung 1946 die wertlos gewordenen ungarischen&nbsp;Pengö zusammen.</p></div>
<p>Die genauen Ursachen für eine Hyperinflation sind von Fall zu Fall verschieden, aber eine zerrüttete Wirtschaft ist neben einer viel zu großen Geldmenge immer eine der Hauptursachen. Die Kombination aus beidem führt unvermeidlich zu einem enormen Preisanstieg. Man braucht ja immer mehr Geld für weniger Waren, wodurch der Preis der Waren steigt. Solange der Staat keine Geldsanierung durchführt und weiter Geld in Umlauf bringt, steigen die Preise immer weiter. Das war bei der Französischen Revolution genauso der Fall wie bei der deutschen Hyperinflation von 1923 und auch in den Hyperinflationen aus jüngerer Zeit in Jugoslawien und Simbabwe. In Simbabwe wurde der Hyperinflation erst Anfang 2009 Einhalt geboten, als der amerikanische Dollar als offizielles Zahlungsmittel in Simbabwe eingeführt wurde und der simbabwische Dollar aus dem Straßenbild verschwand. In nur wenigen Monaten erfolgte ein Umschwung von einer Inflationsrate von mehreren Millionen Prozent auf eine negative Inflationsrate!</p>
<p>Maarten De Grauw<br />
Museumsführer</p>
<p>Bibliography</p>
<ul>
<li>BLACK, J; HASHIMZADE N. and MYLES, G. A dictionary of Economics. Oxford, 2009.</li>
<li>&#8216;Loads of money&#8217;, in: The Economist, 23/12/1999.</li>
<li>&#8216;The struggle goes on&#8217;, in: The Economist, 4/07/2009.</li>
<li>&#8216;Zimbabwe schrapt twaalf nullen van zijn dollar&#8217;, in: De Morgen, 02/02/2009</li>
<li>&#8216;Zimbabwe aanvaardt buitenlandse valuta als betaalmiddel&#8217;, in: De Standaard, 10/09/2008.</li>
<li>&#8216;Zimbabwe kampt na hyperinflatie nu met deflatie&#8217;, in: De Standaard, 24/03/2009.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Börse: vom Gasthaus Ter Buerse bis Wallstreet</title>
		<link>http://www.nbbmuseum.be/de/2010/01/stockmarket.htm</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 07:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deneefl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Object of the month]]></category>

		<category><![CDATA[die Börse]]></category>

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		<description><![CDATA[





Im vergangenen Jahr wurden wir alle mit der Wirtschaftskrise konfrontiert. Auch die Börsen hatten schwer zu kauen. Die amerikanischen wie die europäischen Börsen gaben nach und der BEL 20 brach ein. Die Fortis-Aktie, die man anfänglich für stabil gehalten hatte, begann ihren Sturzflug. Die Börse ist für uns heute ein bekanntes Wort, aber wo, wann und wie ist der Aktienhandel denn nun eigentlich entstanden?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Entstehung der Börse: vom Gasthaus Ter Buerse bis Wallstreet</strong></p>
<div id="attachment_2930" class="wp-caption aligncenter" style="width: 388px"><img class="size-full wp-image-2930" title="Börse von Brügge" src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2009/12/beurs_brugge.jpg" alt="Börse von Brügge" width="378" height="248" /><p class="wp-caption-text">Börse von Brügge</p></div>
<p><strong>Im vergangenen Jahr wurden wir alle mit der Wirtschaftskrise konfrontiert. Auch die Börsen hatten schwer zu kauen. Die amerikanischen wie die europäischen Börsen gaben nach und der BEL 20 brach ein. Die Fortis-Aktie, die man anfänglich für stabil gehalten hatte, begann ihren Sturzflug. Die Börse ist für uns heute ein bekanntes Wort, aber wo, wann und wie ist der Aktienhandel denn nun eigentlich entstanden? Die Antwort auf diese Frage finden Sie in Saal 9 des Museums.</strong></p>
<div id="attachment_2931" class="wp-caption alignleft" style="width: 143px"><img class="size-full wp-image-2931" title="Wappen der Familie Van der Buerse" src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2009/12/wapenschild.jpg" alt="Wappen der Familie Van der Buerse" width="133" height="179" /><p class="wp-caption-text">Wappen der Familie Van der Buerse</p></div>
<p>Die Grundlagen der heutigen Börse wurden im späten Mittelalter in den norditalienischen Städten gelegt. Dort wurden die großen Grundkonzepte des modernen Bank- und Börsenwesens (z. B. der Wechsel, die Gesellschaftsform und das Bankwesen mit bargeldlosen Zahlungsmitteln) zuerst entwickelt und über Brügge in Nordwest-Europa eingeführt. Brügge spielte von Anfang an eine wesentliche Rolle in der Entstehungsgeschichte des Aktienhandels. Aufgrund des Niedergangs der Jahrmärkte in Champagne und höherer Transportkosten suchten die Italiener über Brügge einen anderen Weg nach Nordeuropa. Brügge lag im vierzehnten Jahrhundert am Schnittpunkt zweier großer Handelsimperien, nämlich dem Mittelmeerraum mit den Italienern und dem Gebiet rund um die Ostsee mit der deutschen Hanse.  Obwohl der Handel in Brügge florierte, waren die Einwohner von Brügge selbst nicht wirklich aktiv daran beteiligt. Sie traten entweder als Zwischenpersonen oder Vermittler zwischen den verschiedenen ausländischen Kaufleuten auf. Die Maklerfunktion wurde oft von den Gastwirten übernommen. Sie boten den ausländischen Kaufleuten nicht nur eine Unterkunft, sondern vertraten sie auch.  Angesichts seiner zentralen Rolle für den Handel war der Beruf des Gastwirts einer der angesehensten Berufe der Stadt.</p>
<p>Eine der bedeutendsten Gastwirtsfamilien war die Familie Van der Buerse. Sie führten über fünf Generationen das Gasthaus „Ter Buerse“. Die ältesten Hinweise auf die Familie stammen bereits aus dem dreizehnten Jahrhundert, und es steht fest, dass das Haus Ter Buerse bereits 1285 ein Gasthaus war. Es wurde von Robert Van der Buerse geführt, der auch der Eigentümer war. Im Verlauf des vierzehnten Jahrhunderts entwickelte sich der kleine Platz vor dem Gasthaus Ter Buerse zum Handels- und Finanzzentrum der Stadt. So wurden bereits 1340 im Kaufmannshandbuch von Pegolotti  die brüggeschen Maklerpreise und Wechselkurse mit dem Handel in England und Italien in Verbindung gebracht. Darüber hinaus trafen sich in regelmäßigen Abständen Makler auf dem Platz. Und da es damals noch keine offiziellen Börsenkurse gab, sammelten sie bei ihren Korrespondenten und herumkommenden Gästen allerlei Informationen über die Konjunktur vor Ort und die Lage auf den ausländischen Märkten. 1370 wurden in Brügge in regelmäßigen Abständen die Wechselkurse in verschiedenen Städten notiert. Um 1400 kam ein durchgehender und organisierter Geldmarkt zustande mit Wechselkursnotierungen für die bedeutendsten Handels- und Bankenzentren in Europa, wie Barcelona, Venedig, London oder Paris.</p>
<div id="attachment_2932" class="wp-caption alignright" style="width: 229px"><img class="size-full wp-image-2932" title="Börse von Antwerpen" src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2009/12/beurs_antwerpen.jpg" alt="Börse von Antwerpen" width="219" height="170" /><p class="wp-caption-text">Börse von Antwerpen</p></div>
<p>Die bedeutendsten Wechselhändler verlegten ihre Nationshäuser auf den Platz Ter Buerse. Eine Nation war eine Vereinigung ausländischer Kaufleute. Diese Nationen bauten, kauften oder mieteten meistens eigene Gebäude, die so genannten Nationshäuser. Sie dienten auch als Konsulat, Versammlungsraum oder Lagerraum. Bereits 1322 wurde die venezianische Nation gegründet, 1397 kamen die Genuesen hinzu und im fünfzehnten Jahrhundert gründeten auch die Florentiner ihre Nation. Die Kaufleute trafen sich täglich auf dem Platz, um dort ihren Handel zu betreiben. Wenn es regnete, stellten sie sich unter den Vordächern der Gebäude auf dem Platz unter oder gingen in das Gasthaus Ter Buerse selbst. Und obwohl der Beursplein ein öffentlicher Platz war, wurde Bettlern und Vagabunden während der Börsenzeit der Zugang verboten. Sie hätten den Händlern ja lästig fallen können. Darüber hinaus hielt ein Vogt Wache. Zu welchen Tageszeiten genau Börse gehalten wurde, ob es Regeln oder Vorschriften gab und wie es genau um die amtliche Aufsicht bestellt war, ist nicht bekannt. Die Funktionsweise der ersten Handelsbörse basierte auf Bräuchen und wurde nie schriftlich festgelegt. Erst im sechzehnten Jahrhundert wurde die Antwerpener Börse als erste schriftlich festgehalten.</p>
<p>Wie auch immer lebt in dem Wort „Börse“ die alte brüggesche Gastwirtsfamilie fort. Es besteht kein Zweifel daran, dass der Name und das Wappen der Familie Van der Buerse am Entstehen der Assoziierung zwischen dem brüggeschen Platz „Beursplein“ und dem Begriff des Aktienmarkts maßgeblich beteiligt war. Jedoch scheint die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Börse“ sich eher auf den Platz als auf das Gebäude zu beziehen. Der erste Autor, der die brüggesche Handelsbörse erwähnt, ist Hieronymus Muenze, ein deutscher Arzt aus Nürnberg, der 1495 eine lange Reise durch Europa unternahm. Aus seinen Reisetagebüchern geht hervor, dass er 1495 in Brügge in einem Gasthof auf dem Platz vor der Herberge Ter Buerse verweilte. Er schreibt folgendes: „Es gibt in Brügge einen Platz, auf dem sich die Kaufleute treffen, den man De Beurs nennt. Dort kommen Spanier, Italiener, Engländer, Deutsche, Orientalen, kurzum alle Nationen zusammen.“ Nach dem Niedergang von Brügge verlagerte sich das finanzielle Zentrum im darauf folgenden Jahrhundert nach Antwerpen. Dort sprach man schnell von „der neuen Börse“, ein Platz, auf dem sich die Händler trafen. Von Antwerpen aus fand das Wort „beurs“ seinen Weg nach Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland, wo das Wort zu bourse, borsa, bolsa bzw. Börse mutierte. Auch in England wurde zwischen 1550 und 1775 der Begriff „Burse“ gebraucht, bis sich schließlich die Bezeichnung „Royal Exchange“ durchsetzte.</p>
<p>Dass die Stadt Brügge eine wesentliche Rolle bei der Entstehung der Börse spielte, steht jedenfalls fest. Gegen Ende des fünfzehnten Jahrhunderts verlor Brügge seine Bedeutung als Finanzzentrum. Danach folgte noch eine lange Geschichte des Aktienhandels, aus der die geschäftige und spekulative Börse entstand, die wir heute kennen. </p>
<p>Leen Bultinck<br />
Museumsführerin</p>
<ul>
<li>Bibliographie DE CLERCQ, G., e.a., Ter Beurze. Geschiedenis van de aandelenhandel in België, 1300-1990, 1993, 15-32.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Jährlicher Schluss</title>
		<link>http://www.nbbmuseum.be/de/2009/12/annual-closing.htm</link>
		<comments>http://www.nbbmuseum.be/de/2009/12/annual-closing.htm#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 08:15:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Viv</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nbbmuseum.be/?p=2937</guid>
		<description><![CDATA[




Ab Donnerstag 24. Dezember bis Freitag 1. Januar ist das Museum geschlossen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-200" title="Happy New Year" src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2009/12/christmas.jpg" alt="Happy New Year" width="200" height="283" /><br />
Ab Donnerstag 24. Dezember bis Freitag 1. Januar ist das Museum geschlossen. Und das bietet eine gute Gelegenheit für einen Rückblick auf das vergangene Jahr. Und es soll gesagt sein: auch in 2009 waren Sie sehr zahlreich anwesend.</p>
<p>Am Mittwoch 23. Dezember hielt der Zähler auf 29 365 Besuchern. Die Mehrzahl, 15 539 Menschen bekamen eine Führung, die andere guckten sich die fünfzehn Sälen selbst an. Die Kombination der ständigen Ausstellung mit einer thematischen Ausstellung wie diese über den Euro, die erste zehn Jahre oder die Millenniumsziele fand deutlich Anklang.</p>
<p>Sie waren auch wieder sehr begeisterte Teilnehmern der zweite Edition der Brüsseler Museumnacht, Erfgoeddag, Printemps des Musées, die Monumententage und die zwei langen Herbstabenden (Nocturnes). Ein absolutes Novum waren die Vorstellungen zweier Chinesischen Puppentheatern im Rahmen der Europalia Festival.</p>
<p>Eine zweite, wichtige Neuigkeit ist die völlig umgestaltete Museumwebsite,  <a href="http://www.nbbmuseum.be">http://www.nbbmuseum.be</a>. Diese Site enthält viele aktuelle Nachtrichten und interessante Kategorien, wie z.B. Gegenstand des Monats. Die ganze Reihe eher publizierte Gegenstände können gelesen und heruntergeladen werden von <a href="http://www.nbbmuseum.be/de/category/object">http://www.nbbmuseum.be/de/category/object </a>.</p>
<p>Das Museumteam wünscht Ihnen ein frohes Weihnachten und ein glückliches neues Jahr.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues Bildungsmaterial</title>
		<link>http://www.nbbmuseum.be/de/2009/12/new_educational_pack.htm</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 10:23:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deneefl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Museum]]></category>

		<category><![CDATA[Belgische Nationalbank]]></category>

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		<description><![CDATA[





Eine aktualisierte und erweiterte Version des Bildungsmaterials des Museums ist ab sofort verfügbar in Niederländisch und Französisch. Die verschiedenen Kapitel dieses Bildungsmaterials können von der Website des Museums heruntergeladen werden in der Rubrik 'Lerarenkamer' (NL) oder 'Salle des profs' (FR).
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-200" title="couverture" src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2009/03/couverturefr.jpg" alt="couverture" width="200" height="283" /><br />
<strong>Eine aktualisierte und erweiterte Version des Bildungsmaterials des Museums ist ab sofort verfügbar in Niederländisch und Französisch. Die verschiedenen Kapitel dieses Bildungsmaterials können von der Website des Museums heruntergeladen werden in der Rubrik &#8216;Lerarenkamer&#8217; (NL) oder &#8216;Salle des profs&#8217; (FR) (Lerarenkamer &gt; <a href="http://www.nbbmuseum.be/nl/teachers/catalogue">Pedagogisch dossier</a> oder Salle des profs &gt; <a href="http://www.nbbmuseum.be/fr/teachers/catalogue">dossier pédagogique</a>).</strong></p>
<p>Die überarbeiteten Publikationen berücksichtigen unter anderem die Entwicklung innerhalb des Eurosystems, die aktuelle Finanzkrise und die Tendenzen in der belgischen Nationalbank. Das Zahlenmaterial wurde ebenfalls angepasst und - soweit erforderlich - sind tiefergehende Erläuterungen hinzugefügt wurden. Das letzte Kapitel das die Informationsblätter enthaltet, wurde um einige Themen bereichert - wie SEPA, Hauptrefinanzierungsgeschäfte oder Goldreserven. Grafiken, Tabellen und Schemata illustrieren die Inhalte und fassen sie zusammen. Das Literaturverzeichnis gibt Hinweise für weitere Materialien für Personen, die mehr über die verschiedenen Themen erfahren möchten.</p>
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		<title>Der Sterling als Handelsmünze</title>
		<link>http://www.nbbmuseum.be/de/2009/12/sterling.htm</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 07:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deneefl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Object of the month]]></category>

		<category><![CDATA[Münzen]]></category>

		<category><![CDATA[Wolle]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

		<category><![CDATA[Sterling]]></category>

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In der Geschichte schafften es nur wenige Münzen zur internationalen Handelsmünze. Um auch außerhalb ihres eigenes Emissionsgebiets anerkannt zu werden, musste eine Münze eine Reihe von Voraussetzungen in Bezug auf ihr Gewicht, ihren Gehalt und Wert erfüllen und weithin bekannt sein. Mit Ende des 12. Jahrhunderts wurde der englische Sterling diesen Bedingungen mehr als gerecht. Er hatte in ganz Nordwesteuropa den Ruf einer bewährten und starken Währung.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Geschichte schafften es nur wenige Münzen zur internationalen Handelsmünze. Um auch außerhalb ihres eigenes Emissionsgebiets anerkannt zu werden, musste eine Münze eine Reihe von Voraussetzungen in Bezug auf ihr Gewicht, ihren Gehalt und Wert erfüllen und weithin bekannt sein. Mit Ende des 12. Jahrhunderts wurde der englische Sterling diesen Bedingungen mehr als gerecht. Er hatte in ganz Nordwesteuropa den Ruf einer bewährten und starken Währung, ganz im Gegensatz zu den Silberpfennigen des Festlands, die nach und nach stark an Wert verloren hatten. Vor allem in den südlichen Niederlanden, zunächst in Flandern, dann auch in Brabant und im Hennegau, wurde die Münze von den Kauflauten begierig genutzt. Auch das Museum hat Sterlinge in seiner Sammlung.</strong></p>
<div id="attachment_2889" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-2889" title="Sterling von Robrecht van Bethune (1305-1322)" src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2009/11/sterling-300x142.jpg" alt="Sterling von Robrecht van Bethune (1305-1322)" width="300" height="142" /><p class="wp-caption-text">Sterling von Robrecht van Bethune (1305-1322) Auf der Vorderseite prangt nach links schauend das gekrönte Haupt des Grafen. Aus der Inschrift auf der Rückseite (MONETA ALOSTEN) lässt sich ableiten, dass die Münze in Aalst geprägt wurde.</p></div>
<p>Bereits in der spätromanischen Zeit wurde in Flandern aus der heimischen Wolle Stoff („Tuch“) produziert. Auf den noch nicht von Deichen umschlossenen Poldern vor der Küste weideten große Schafsherden, die ausreichend Wolle lieferten, um der inländischen Nachfrage gerecht zu werden. Im 12. Jahrhundert vollzog sich ein tief greifender Wandel. Die Produktion verlegte sich vom Land auf die schnell wachsenden Städte (Ypern, Gent, Brügge, später auch Brüssel und Antwerpen) und die Weber benutzten fortan englische Wolle anstatt der einheimischen. Das Ergebnis war ein hochwertiges Luxusprodukt für den Export. Die englischen Weiden mit ihrer großen Feuchtigkeit und ihrem kargen Boden lieferten nämlich eine Grassorte, von dem die Schafe eine besonders feine und widerstandsfähige Wolle bekamen. Aus diesem Grund war die Nachfrage nach englischer Wolle kaum elastisch, denn weder die heimische noch die gelegentlich auch eingeführte spanische Wolle boten eine wirkliche Alternative.</p>
<p>Die Einfuhr von englischer Wolle – in Säcken oder als Fell mitsamt der Haut – nahm ungekannte Ausmaße an. Die flämischen und brabantischen Kaufleute und Weber waren auf diesem Gebiet besonders aktiv. Sie begaben sich höchstpersönlich nach England, auf die Ländereien der manchmal weit abgelegenen Zisterzienserabteien, wo man die Schafe vorzugsweise weiden ließ. Auf den Wollmärkten vor Ort zahlten sie nicht selten Vorschüsse auf eine kommende Lieferung, wodurch sie auch bereits in die Wollproduktion selbst eingriffen. Die Verschiffung erfolgte mit flämischen Schiffen von London und anderen Häfen aus, z. B. Great Yarmouth, King&#8217;s Lynn, Dover, Sandwich und Boston.</p>
<div id="attachment_2895" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img class="size-full wp-image-2895" title="wolhandel" src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2009/11/wolhandel1.jpg" alt="wolhandel" width="500" height="349" /><p class="wp-caption-text">Die Händler des Festlandes begaben sich persönlich nach England, um dort Wolle zu kaufen. Betrachten Sie die Schafe im Hintergrund und die Handbewegungen der Kaufleute; nachdem der Kauf per Händedruck besiegelt ist, langt der Käufer in seinen Geldbeutel, um entweder den vollen Betrag oder einen Vorschuss zu bezahlen.</p></div>
<p>Für ihre Wollkäufe benötigten die südniederländischen Kaufleute englische Münzen; sie wurden gute Kunden bei den englischen Münzwerkstätten, wo sie die leichten Pfennige aus den Niederlanden oder Silberbarren gegen englische Sterlinge eintauschten. So kommt es, dass in den Einnahmekonten der Münzanstalt von London die Namen von Händlern aus Ypern und Brüssel einträchtig neben denen von englischen Kunden notiert sind. Bei ihrer Rückkehr ließen sie ihr überschüssiges englisches Geld nicht immer wieder in niederländische Pfennige umschmelzen, sondern zogen sie es manchmal vor, die fremde Währung bis zur nächsten Reise zu horten. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sich in dem Münzschatz, der 1908 beim Abriss einer Kellermauer der Nr. 32 in der Brüsseler Stormstraat gefunden wurde, nicht weniger als 80.927 englische Sterlinge befanden.</p>
<p>Bald erkannten die niederländischen Fürsten und Kaufleute, dass sie ansehnliche Einsparungen erzielen konnten, indem sie Sterlinge im eigenen Land prägten, anstatt sie bei den englischen Münzwerkstätten zu kaufen. So kam es, dass ab ungefähr 1270 hier neben den normalen leichten Pfennigen Münzen im Wert von einem oder zwei Sterlingen geprägt wurden. Die imitierten Sterlinge hatten dasselbe Gewicht und denselben Gehalt wie ihre ausländischen Vorbilder. Die Bildseiten waren sehr unterschiedlich: Manche zeigten genau wie die englischen Sterlinge eine angesehene Königsbüste oder eine Variante davon, andere hatten ganz eigene Abbildungen. Auf der Rückseite wurde hingegen das Kreuz mit den drei kleinen Kugeln zwischen den Armen weitgehend vom englischen Vorbild übernommen. Unter dem Druck der steigenden Nachfrage nach hochwertigem Geld verlor der Sterling ab der Mitte des 14. Jahrhunderts zugunsten des Silbergroschens, der drei Sterling wert war, und von Goldmünzen an Bedeutung.</p>
<p>Marianne Danneel<br />
Museumskoordinatorin</p>
<p>Bibliographie:</p>
<ul>
<li>T.H. LLOYD, The English wool trade in the Middle Ages, Cambridge, 1977</li>
<li>J.H. MUNRO, Wool, cloth and gold. The struggle for bullion in Anglo-Burgundian trade (1340-1478), Brüssel, 1973</li>
<li>N.J. MAYHEW, Sterling imitations of Edwardian type, London, 1983</li>
<li>IDEM, De sterling, in: Een munt voor Europa, Brüssel, 1991, S. 91-96.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Der Verbraucherpreisindex</title>
		<link>http://www.nbbmuseum.be/de/2009/11/consumerpriceindex.htm</link>
		<comments>http://www.nbbmuseum.be/de/2009/11/consumerpriceindex.htm#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 07:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deneefl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Object of the month]]></category>

		<category><![CDATA[Inflation]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

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Die Begriffe Kaufkraft und Inflation werden zwar in der Presse, im Radio und im Fernsehen sehr häufig verwendet, doch ändert dies nichts an ihrer Komplexität. Der Raum 14 des Museums der Nationalbank ist daher der didaktischen Erläuterung dieser Themen gewidmet. So setzt die Tabelle der Preisentwicklung auf ihre Weise das System fort, das bei der Anwendung des Verbraucherpreisindex zum Tragen kommt.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nbb.be/doc/ts/Publications/Museum/Obj200911En.pdf" target="_blank">Drückversion</a> (pdf)</p>
<p><strong>Die Begriffe Kaufkraft und Inflation werden zwar in der Presse, im Radio und im Fernsehen sehr häufig verwendet, doch ändert dies nichts an ihrer Komplexität. Der Raum 14 des Museums der Nationalbank ist daher der didaktischen Erläuterung dieser Themen gewidmet. Man kann dort parallel die Entwicklung der Preise einer bestimmten Auswahl von Gütern (Brot, Fleisch, Milch, Bier, Kohle/Erdöl) und die Entwicklung des Bruttostundenlohns eines Arbeiters von 1860 bis heute verfolgen. So setzt die Tabelle der Preisentwicklung auf ihre Weise das System fort, das bei der Anwendung des Verbraucherpreisindex zum Tragen kommt.</strong></p>
<div id="attachment_2820" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2009/11/inflatie1-300x199.jpg" alt="Geschäft" title="Geschäft" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-2820" /><p class="wp-caption-text">Geschäft</p></div>
<p>Der Verbraucherpreisindex ist ein Messinstrument für die Preisentwicklung einer definierten Auswahl von Gütern und Dienstleistungen. Allgemein werden diese Musterprodukte bildlich als „Haushaltswarenkorb“ bezeichnet, denn sie werden nach ihrer Bedeutung für die Ausgaben der privaten Haushalte ausgewählt. Mit diesem Index lässt sich die Inflation, d. h. der allgemeine Preisanstieg über einen längeren Zeitraum hinweg, messen.</p>
<p>Es wäre unmöglich, die Preisentwicklung aller Güter und Dienstleistungen ausnahmslos zu verfolgen, und deshalb muss eine Auswahl getroffen werden. Zur Erstellung des Verbraucherpreisindex muss also zunächst mithilfe von Erhebungen über den Verbrauch der privaten Haushalte festgestellt werden, welche Güter für diese am wichtigsten sind, und einigen Gütern ein größeres Gewicht beigemessen werden als anderen, weil sie häufiger nachgefragt werden oder lebensnotwendiger sind. Wurden diese Klassifikationen vorgenommen, wird die Entwicklung der Preise dieser Güter und Dienstleistungen beobachtet.</p>
<p>In Belgien wurde der Verbraucherpreisindex erstmals im Jahr 1919 erstellt. Verantwortlich dafür war der damalige Minister für Industrie, Arbeit und Versorgung, Joseph Wauters. Dieser 1920 veröffentlichte Index umfasste nur eine sehr begrenzte Anzahl von Gütern: 56 Produkte, hauptsächlich Nahrungsmittel. Im Gegensatz zu unserem heutigen Index wurden damals alle Produkte gleich behandelt, sie hatten im Warenkorb dasselbe Gewicht. Trotz dieser mangelnden Nuancierung hatte dieser erste Index eine praktische Zielsetzung: die Wahrung der Kaufkraft. Da nämlich die Kaufkraft die Fähigkeit ist, eine bestimmte Anzahl von Gütern mit einer festgelegten Summe Geldes zu erwerben, nimmt die Kaufkraft ab, wenn die Preise der Güter steigen, sofern sich die Löhne und Sozialleistungen nicht ebenfalls erhöhen.</p>
<div id="attachment_2821" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2009/11/inflatie2-300x178.jpg" alt="Tisch der die Entwicklung der Preise zeigt" title="Tisch der die Entwicklung der Preise zeigt" width="300" height="178" class="size-medium wp-image-2821" /><p class="wp-caption-text">Tisch der die Entwicklung der Preise zeigt</p></div>
<p>Der Verbraucherpreisindex wurde also unter anderem dafür geschaffen, die Löhne und Sozialleistungen an die Entwicklung der Lebenshaltungskosten anzupassen. Seit seiner Fassung von 1919-1920 hat sich zwar an seiner Zielsetzung nichts geändert, aber der Index als solcher hat sich deutlich gewandelt. Die Auswahl der Güter und Dienstleistungen ist erheblich größer geworden; sie stieg von 1919 bis 2004 von 56 auf 507 Produkte. Die einzelnen Güter und Dienstleistungen wurden mit unterschiedlichen Gewichten versehen, damit sie die Ausgaben der privaten Haushalte möglichst genau widerspiegeln. Im Jahr 1994 trat ein neuer Index in Kraft, nämlich der „Gesundheitsindex“. Dabei handelt es sich um eine abgespeckte Version des Haushaltswarenkorbs, die weder Tabakwaren noch Kraftstoffe noch alkoholische Getränke enthält.</p>
<p>Dieser Index dient fortan als Bezugsgröße, wenn es darum geht, Mieten, Löhne und Sozialleistungen zu indexieren. Die Indexierung der beiden Letztgenannten erfolgt schrittweise. Eine neue Indexierung wird nämlich dann vorgenommen, wenn der Schwankungsindex, der einer bestimmten Steigerungsmarge entspricht, vom mobilen Durchschnitt der Gesundheitsindizes der vier vorangegangenen Monate erreicht wird.</p>
<p>In der Praxis werden die Preise der im Haushaltswarenkorb befindlichen Güter und Dienstleistungen monatlich in 65 repräsentativen Orten des Königreichs erhoben. Dann werden verschiedene Preisdurch-schnitte berechnet. Am Ende misst der Index die Schwankung des Preisniveaus gegenüber einer Bezugsgröße, die derzeit das Basisjahr 2004 ist. Durch den Vergleich der sukzessiven Werte im Zeitverlauf des „Haushaltswarenkorbs“ wird die Jahresinflationsrate ermittelt. Diese Rate wird als prozentuale Veränderung im Vergleich zum Preisniveau von vor 12 Monaten ermittelt.</p>
<p>Damit diese Verbrauchsindizes ihren Zweck erfüllen, ist es unerlässlich, dass sie für die Verbrauchsgewohnheiten der privaten Haushalte repräsentativ sind. Dies scheint eine Grundvoraussetzung zu sein, aber sie ist schwieriger zu erfüllen, als man meinen könnte. Bis 2006 wurde der Verbraucherpreisindex nämlich nur alle fünf bis acht Jahre aktualisiert. Mit dem Index vom Januar 2006 wurden jedoch methodische Änderungen eingeführt. So wurden nicht nur Maßnahmen ergriffen, um der qualitativen Entwicklung der Auswahlprodukte besser Rechnung zu tragen, sondern bei dieser Gelegenheit wurde auch beschlossen, alle zwei Jahre geringfügige Neuerungen vorzunehmen, die es ermöglichen sollten, neue Produkte einzuführen und bestimmte Gewichte zu ändern. Trotz ihres partiellen Charakters werden durch diese Reformen die Repräsentativität der Konsumgewohnheiten der privaten Haushalte verbessert und neue Produkte besser berücksichtigt. Eine vollständige Aktualisierung des Index wird noch immer alle fünf bis acht Jahre vorgenommen. Die Repräsentativität wird jedoch noch von der Tatsache getrübt, dass sich der Index nicht an die Tendenz der Verbraucher anpassen lässt, ein Produkt, das sich verteuert, durch ein preiswerteres Produkt zu ersetzen.</p>
<p>Außer den rein nationalen Indizes gibt es einen dritten Index, der das Panel der Instrumente zur Beobachtung der Kaufkraft vervollständigt. Es handelt sich um den Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI). Er wurde als gemeinschaftliches Instrument für die Europäische Union sowie für das Euro-Währungsgebiet konzipiert. Er misst somit auf harmonisierte Weise die Preisentwicklung. Bis 1997 waren die verschiedenen nationalen Verbraucherpreisindizes das Ergebnis unterschiedlicher Methoden und wiesen somit ihre Eigenarten auf. Die ersten harmonisierten Indizes wurden also ab 1997 veröffentlicht. Seither kann Eurostat, das Statistische Amt der Europäischen Kommission, den HVPI des Euroraums oder der Europäischen Union erstellen. Dadurch lässt sich die Inflationsentwicklung im Eurogebiet und in der Union schätzen, was für das Steuern des Eurosystems, das für die Geldpolitik verantwortlich ist, wertvolle Erkenntnisse liefert.</p>
<p>Cyrielle Doutrewe<br />
Museumsführerin</p>
<p>Quellen</p>
<ul>
<li>BROQUET H., VAN ROY P., Vocabulaire de l&#8217;économie en Belgique, Couleur livres, Bruxelles, 2007.</li>
<li><a href="http://www.nbb.be/pub/06_00_00_00_00/06_03_00_00_00/06_03_03_00_00/20060612_Eco_Review_I_2006.htm?l=de">CORNILLE D., &#8220;Ein neuer nationaler Verbraucherpreisindex und zehn Jahre HICP&#8221;, in Wirtschaftsrevue, Vol. 2006, Nr 1, Juni 2006, Seite 29 - 43.</a></li>
<li>EUROPÄISCHE ZENTRALBANK, Preisstabilität: Warum ist sie für dich wichtig?, EZB, Frankfurt, 2008.</li>
<li><a href="http://www.belgium.be/fr/economie/commerce_et_consommation/pratiques_du_commerce/indice_des_prix/index.jsp">Verbraucherpreisindex (Belgium.be)</a></li>
<li><a href="http://statbel.fgov.be/fr/statistiques/chiffres/economie/prix_consommation/index.jsp">Verbraucherpreise (FÖD Wirtschaft, K.M.B., Mittelstand und Energie)</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Und was denkt Chen Zhaoxi über das Museum?</title>
		<link>http://www.nbbmuseum.be/de/2009/10/and-what-does-chen-zhaoxi-think-about-the-museumen-wat-vindt-chen-zhaoxi-van-het-museumsavez-vous-ce-que-pense-chen-zhaoxi-du-musee-de-la-banque-nationaleund-was-denkt-chen-zhaoxi-uber-das-museum.htm</link>
		<comments>http://www.nbbmuseum.be/de/2009/10/and-what-does-chen-zhaoxi-think-about-the-museumen-wat-vindt-chen-zhaoxi-van-het-museumsavez-vous-ce-que-pense-chen-zhaoxi-du-musee-de-la-banque-nationaleund-was-denkt-chen-zhaoxi-uber-das-museum.htm#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Oct 2009 06:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>deneefl</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Museum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nbbmuseum.be/?p=2703</guid>
		<description><![CDATA[





Museum Talks ist ein Projekt des Brüsseler Museumskollegium. Besucher aus allen Ländern der Welt kommen in die Museen nach Brüssel - und etwa 140 von ihnen kommentieren ihr Lieblingsobjekt in ihrem Lieblingsmuseum. Sie können ihre begeisternden Ansichten über diese Objekte in 25 Sprachen hören unter www.museumtalks.be.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2706" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><img class="size-medium wp-image-2706" title="museumtalks" src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2009/10/museumtalks1-225x300.jpg" alt="museumtalks" width="225" height="300" /><p class="wp-caption-text">museumtalks</p></div>
<p>Das können Sie bei <a href="http://www.museumtalks.be" target="_blank">www.museumtalks.be</a> herausfinden. Der chinesische student redet wie ein Wasserfall über das Teegeld, das er im NBB Museum entdeckt hat. Es gibt nur eine Voraussetzung, um zuzuhören - sie müssen die chinesische Sprache verstehen; denn - wie alle anderen &#8220;Museumtalkern&#8221; - so spricht auch Chen in seiner Muttersprache.</p>
<p>Museum Talks ist ein Projekt des Brüsseler Museumskollegium. Besucher aus allen Ländern der Welt kommen in die Museen nach Brüssel - und etwa 140 von ihnen kommentieren ihr Lieblingsobjekt in ihrem Lieblingsmuseum. Sie können ihre begeisternden Ansichten über diese Objekte in 25 Sprachen hören unter <a href="http://www.museumtalks.be" target=_blank>www.museumtalks.be</a>. Dabei entdecken Sie via Computer mit diesen Kommentaren, was in nicht weniger als 43 Museen zu finden ist. Sie können sich auch die Kommentare downloaden und Sie alternativ als mp3-Audioguide nutzen.</p>
<p>Wenn Sie auf diesem Weg das Museum der Belgischen Nationalbank besuchen, können Sie nicht nur den Kommentar von Chen Zhaoxi über Teegeld hören, sondern auch, warum der niederländische Computerspezialist Bas Gijsen den Geldwechseltisch aus dem 16. Jahrhundert für ein Thema des Tages haltet- und Sie können verstehen, warum Gundera Vavera-Mikuta aus Lettland überrascht ist über den Wert der kleinen Kaurischalen. Die Anzahl der Kommentare auf <a href="http://www.museumtalks.be" target="_blank">www.museumtalks.be</a> nimmt noch zu - und das wird sicher so weitergehen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nbbmuseum.be/de/2009/10/and-what-does-chen-zhaoxi-think-about-the-museumen-wat-vindt-chen-zhaoxi-van-het-museumsavez-vous-ce-que-pense-chen-zhaoxi-du-musee-de-la-banque-nationaleund-was-denkt-chen-zhaoxi-uber-das-museum.htm/feed</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Belgische 2-Euro-Gedenkmünze im Museum ausgestellt</title>
		<link>http://www.nbbmuseum.be/de/2009/10/2euro.htm</link>
		<comments>http://www.nbbmuseum.be/de/2009/10/2euro.htm#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 07:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Viv</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[News]]></category>

		<category><![CDATA[Münzen]]></category>

		<category><![CDATA[Euro]]></category>

		<category><![CDATA[Geld]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.nbbmuseum.be/?p=2660</guid>
		<description><![CDATA[

Die neue Belgische 2-Euro Gedenkmünze ehrt Louis Braille und seinen 200. Geburtstag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Belgische 2-Euro Gedenkmünze ehrt Louis Braille und seinen 200. Geburtstag. </p>
<div id="attachment_2669" class="wp-caption alignright" style="width: 201px"><img class="size-full wp-image-2669  " title="Neue Belgische 2-Euro-Gedenkmünze" src="http://www.nbbmuseum.be/wp-content/uploads/2009/10/braille6.jpg" alt="Belgische 2-Euro Gedenkmünze " width="191" height="191" /><p class="wp-caption-text">Neue Belgische 2-Euro-Gedenkmünze</p></div>
<p>Louis Braille (1809 - 1852) ist der Erfinder der Blindenschrift. Auf der Innenseite der Münze ist dat Portrait von Louis Braille zwischen seinen Initialen L und B zu sehen. Sie sind in dem von ihm erfundenen Alphabet geschrieben.</p>
<p>Die Münze ist über die handelsüblichen Vertriebskanäle erhältlich, wozu auch die Schalter der Nationalbank <a href="http://www.nbb.be/pub/01_00_00_00_00/01_03_00_00_00/01_03_01_00_00/01_03_01_01_02.htm?l=de">in Brüssel</a> oder in die <a href="http://www.nbb.be/pub/01_00_00_00_00/01_03_00_00_00/01_03_02_00_00.htm?l=de">Niederlassungen gehören</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.nbbmuseum.be/de/2009/10/2euro.htm/feed</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
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