Die Ausstellung „Von Gold und Federn“ entführt Sie ins ferne Brasilien und seine faszinierende Geschichte. Die Ausstellung ist Teil von Europalia.Brasil und erzählt von den portugiesischen Kolonialisten und ihrer verbissenen Suche nach Gold; von den Indianern, für die der Reichtum der Natur und vor allem die farbenfrohen Vogelfedern viel mehr Wert haben als Gold; und von den garimpeiros, den brasilianischen Goldsuchern von heute, für die nur eines zählt: der Fund ihres Lebens.
Die Ausstellung „Von Gold und Federn“ spricht alle an, die sich für den Reichtum Brasiliens von gestern und heute interessieren. Sie setzt die stark auseinander gehenden Wertmaßstäbe der verschiedenen Bevölkerungsgruppen dieses unermesslichen Landes ins Bild. Zu sehen gibt es glänzende Goldstücke der Banco Central do Brasil, prächtigen Federschmuck der Indianer (aus den Sammlungen des Königlichen Museums für Zentralafrika in Tervuren und aus dem Antwerpener MAS) sowie die bewegende Reportage, in der die brasilianischen Fotografen Ricardo Funari und João Roberto Ripper die garimpeiros ins Bild setzen.
Die Ausstellung kann einzeln oder in der Gruppe besucht werden. Gruppen können eine Führung erfragen. Für Schulgruppen sind sowohl der Eintritt als auch die Führung völlig kostenlos. Da die Besucherkapazität beschränkt ist, heißt es schnell reservieren. Reservationen sind telefonisch (32 2 221 22 06), per E-Mail (museum@nbb.be) oder mit dem Online-Reservierungsformular möglich .
Ein Ausstellungskatalog ist in drei Sprachen erhältlich: Niederländisch, Französisch und Englisch.








