Kann Kunst die Welt verändern? Rini Hartman und die von ihm inspirierte ‘Art for Social Change’ sind dieser Meinung. In der Ausstellung ‘8 Visions of Hope’ zeigt der niederländische Künstler und Weltreisende seine künstlerische Interpretation der Milleniumsziele.
Die Ausstellung umfasst acht Fotokompositionen auf Leinwand. Jedes Werk bezieht sich auf eines der acht Milleniumsziele mit denen sich die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen im Jahre 2000 verpflichtet haben, die Anzahl der Menschen, die in extremer Armut leben, bis 2015 um die Hälfte zu verringern.
In einem Museum, in dem Geld und Wirtschaft die Hauptrolle spielen, darf die Problematik der Nord-Süd-Beziehungen nicht fehlen.
Diese Ausstellung bietet dazu Gelegenheit und regt zum Nachdenken an: über die Definition der Vereinten Nationen von ‘extremer Armut’ (wer mit höchstens 1,25 USD pro Tag auskommen muss, gilt als extrem arm), über die Bedeutung von Einrichtungen für Mikrofinanzen und Mikrokredit im Süden, über die Rolle der Weltbank, über das Versprechen der reichen Länder, mindestens 0,7% ihres Bruttosozialprodukts für Entwicklungshilfe aufzuwenden, oder über die Folgen der Wirtschaftskrise auf die Milleniumsziele.
Termine
- 12.09.2009 - 13.12.2009
Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr
Montags geschlossen
Ort
- Museum der Belgischen Nationalbank
Wildewoudstraat 10
1000 Brüssel
Tel. 32 2 221 22 06
museum@nbb.be
www.nbbmuseum.be
Einrittskarten
- In der Eintrittskarte zum Museum enthalten
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